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Nach einer ereignisreichen Woche am Frauensee südlich von Berlin kehren die zwanzig Konfirmanden und vier Mitarbeiterinnen zusammen mit Pfarrer Hartmut Suppliet nach Oelde zurück. Das Konfi-Camp ist eine Mischung aus Konfirmandenunterricht, allgemeiner Bildungsarbeit und Freizeitaktivitäten. Es wird vom Kirchenkreis Gütersloh getragen und bildet für etwa 550 Konfirmanden und über 130 Mitarbeitern für eine Woche die Gelegenheit, Konfirmandenarbeit in moderner Art und Weise zu gestalten. Dazu ist der Morgen eines jeden Tages mit Unterricht ausgefüllt, in dem wichtige Stationen im Leben Jesu auf dem Programm stehen. Der Nachmittag bietet die Gelegenheit, in über 40 verschiedenen Workshops aktiv zu werden. Dazu gehören neben Kreativangeboten wie Schmuckherstellung oder Wellness, Fußball oder Basketball, auch Segeln, Kanu fahren, Jumpstyle oder Geocatching. In einem eigens für das Konfi-Camp erdachten Ballspiel mit Namen McAttack erreichte die Oelder Gruppe nach mehreren spannenden Spielrunden sogar das Viertelfinale. Eine Tagesfahrt nach Berlin gehörte ebenfalls zum Programm. Hier besuchten die Oelder den Berliner Dom und erfuhren in einem geführten Rundgang viele interessante Einzelheiten aus der Geschichte dieser beeindruckenden evangelischen Kirche. Einen besonderen Höhepunkt im Konfi-Camp stellt der Markttag dar. Auf ihm verkauft jede Konfirmandengruppe Essen oder Getränke und bietet ein Spiel für die anderen Teilnehmer an. Zahlungsmittel ist an diesem Tag der eigens entwickelte Konfi-Camp-Taler. Die Oelder Konfirmanden boten an diesem Tag Crepes an und verkauften so erfolgreich, dass sie am Ende des Tages den Siegerpokal mit nach Hause nehmen konnten. Schließlich waren nach acht Tagen alle Teilnehmer durch die Fülle des Programms erschöpft, aber auch zufrieden, so zahlreiche Ereignisse erlebt zu haben, die sowohl die Gemeinschaft als auch den Glauben stärken. Das Bild zeigt die Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.
Mehr Bilder vom Konfi-Camp 2010 hier
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