17/10/2026 0 Kommentare
Fünf Gemeinden auf dem Weg zu einer
Fünf Gemeinden auf dem Weg zu einer
# Neuigkeiten

Fünf Gemeinden auf dem Weg zu einer
Am 5. Oktober haben wir auf Gemeindeversammlungen in Beckum, Ennigerloh, Neubeckum, Oelde und Wadersloh darüber informiert: Die Leitungsgremien aller fünf Gemeinden haben sich entschieden: Wir machen uns auf den Weg eine Gemeinde zu werden. Ziel ist der 1. Januar 2028.
Zum Hintergrund:
Wir sind die fünf Gemeinden im Kirchenkreis Gütersloh, die kommunal zum Kreis Warendorf gehören. Das verbindet uns schon lange. Wir haben uns ausgetauscht. Es gab gelegentliche Vertretungen und projektbezogene Zusammenarbeit.
Sei einiger Zeit gelten wir als Personalplanungsraum. Das heißt Pfarrstellen werden mit Blick auf die gesamte Region nicht die einzelne Gemeinde vergeben.
Am 31. Oktober letzten Jahres haben wir eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, da wir miteinander überzeugt sind: Gemeinsam können wir mehr erreichen als jede Gemeinde für sich allein. So wollen wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit das Evangelium in unserer Region lebendig gestalten.
Unter anderem haben wir in der Vereinbarung festgehalten: Ein Kooperationsrat aus je drei Vertreter:innen pro Gemeinde, trifft sich regelmäßig, berät über die weitere Zusammenarbeit und bereitet dafür notwendig Beschlüsse der Leitungsgremien vor. Alle Pfarrpersonen, die in den Kirchengemeinden und der Region tätig sind, bilden gemeinsam unser Pastoralteam.
In Beckum wurde vor zwei Jahren eine Pfarrstelle freigeben, die bislang nicht besetzt werden konnte. So haben wir zurzeit fünf Pfarrstellen für fünf Gemeinden. Das wird nicht so bleiben. Gemeindegliederzahlen sinken. Die notwendige Zahl an Gemeindegliedern zur Freigabe einer Pfarrstelle steigt, da es weniger Pfarrpersonen gibt, die zur Verfügung stehen. Daraus folgt: Für die nächsten freiwerdenden Pfarrstellen ist nicht mit einer erneuten Freigabe zu rechnen. Wir werden also weniger Pfarrstellen als (zurzeit) Gemeinden haben.
Im Kooperationsrat und in den Leitungsgremien sind wir zu dem Schluss gekommen: Wir brauchen angesichts dessen, eine möglichst schlanke Struktur im Hintergrund, um in der Fläche weiterhin evangelisches Leben aufrechterhalten und verlässlich an den Wendepunkten des Lebens da sein zu können. Das sehen wir am besten umgesetzt, wenn wir eine Gemeinde werden.
Vor uns liegt noch ein gutes Stück Arbeit. Denn jetzt geht es die nächsten fünfzehn Monate um die Details. Der Kooperationsrat wird zur Steuerungsgruppe dieses Prozesses. Dabei ist es uns wichtig, mit euch und Ihnen im Gespräch zu bleiben.
Kommentare